Stufen

Stufen

Um unseren Mitgliedern ein altersgerechtes Programm zu bieten, werden die Kinder dem Alter nach in verschiedene Altersstufen eingeteilt. Folgende Stufen bietet die Abteilung Thalwil-Langnau:

0.Stufe Die Biberli von 4-6 Jahren gemischte Gruppe

1.Stufe Die Wöfli 3. Meute von 7-10 Jahren Bubengruppe

Die Wölfli Apollux von 7-10 Jahren Mädchengruppe

2.Stufe Die Bubenpfadis von 11-14 Jahren Bubengruppe

Die Meitlipfadis von 11-14 Jahren Mädchengruppe

3.Stufe Die Coras von 15-16 Jahren gemischte Gruppe

4.Stufe Die Leiterstufe von 17-… Jahren

Rover

0.Stufe

Die Pfadiabteilung Thalwil-Langnau war eine der ersten landesweit, welche die Gruppe Biberli eröffnet hat. Die Übungen für die jüngsten unserer Mitglieder finden jeden zweiten Samstag statt. Bei den Biberli stehen vor allem das spielerische Element und das Kennenlernen der Natur im Vordergrund. An den Samstagnachmittagen lernen die Biberli Fabelwesen, Hexen oder verrückte Forscher kennen und erleben mit ihnen spannende Abenteuer im Thalwiler Wald.

1.Stufe

In der 1.Stufe sind die Kinder an den Übungen in getrennten Gruppen. Die Übungen finden nun jeden Samstag statt. Auch können die 1.Stüfler an ihren ersten Pfadilagern teilnehmen. Jedes Jahr findet ein dreitägiges Pfingstlager statt und zusätzlich entweder ein Sommer oder Herbstlager, welche jeweils sieben Tage dauern.

Auch bei den 1.Stüflern steht das Erlebnis im Vordergrund. In dieser Altersstufe wollen wir den Kindern ermöglichen ihrer Phantasie freien lauf zu lassen, führen sie mittels Feuermachen oder in der Rolle des Leitwolfs beziehungsweise des Leitbienlis der Gruppe, langsam heran, Verantwortung zu übernehmen.

Folgende Bedürfnisse der 8-10 Jährigen versuchen wir abzudecken:

Das Bedürfnis…

· nach Sicherheit und Schutz.

· Entdeckungen und Erfahrungen zu machen und die Phantasie auszuleben.

· sich zu bewegen und auszutoben.

· in einer Gruppe zu sein und ihren Platz darin zu haben.

· nach Vorbildern und Regeln.

· zu spielen.

2.Stufe

Im Laufe dieser Stufe werden die Kinder zu Jugendlichen. Sie verlassen die Sicherheit und Stabilität der Kindheit, um in die neu zu entdeckende Welt der Erwachsenen aufzubrechen. Alle diese Veränderungen rufen bei vielen Jugendlichen Unsicherheiten, Schüchternheit, Unbehagen und Unruhe hervor. Aber sie ermöglichen ihnen auch, eigene Sinn- und Wertvorstellungen zu suchen und zu entwickeln. Sie lehnen sich dabei gerne gegen von aussen vorgegebene Normen auf oder versuchen ihnen auszuweichen.

Die Lager werden nun in Zelten verbracht. Den Pfadis versuchen wir erste Kenntnisse der Pfaditechnik zu vermitteln. Sei dass eine Karte richtig lesen zu können, Seilbrücken zu bauen oder zu wissen wie man 1.Hilfe leistet.

Folgende Bereiche der jugendlichen Persönlichkeitsentwicklung versuchen wir abzudecken:

  • in einer Gruppe ausserhalb der Familie anerkannt zu sein und eine klare Rolle in dieser Gruppe einzunehmen.
  • mit gleichaltrigen Jugendlichen zusammenzusein.
  • sich mit anderen vergleichen zu können (in den Bereichen Schule, Sport, Kreativität).
  • diskutieren und hinterfragen zu können.
  • Aktivitäten ausserhalb des Gewöhnlichen zu erleben, in den unterschiedlichsten Bereichen Grenzen zu erfahren.
  • viele neue Sachen zu sehen und neue Erfahrungen zu machen.
  • ihre Persönlichkeit zu behaupten.

3.Stufe

In diesem Alter suchen die Jugendlichen vermehrt nach einem Gefühl von Selbständigkeit gegenüber der Familie. Ausgänge und Ferien finden oft mit gleichaltrigen Jugendlichen statt. Dieses neue Gefühl der Selbständigkeit wird auch durch die ersten kleinen Jobs oder sogar durch den Beginn der Lehrzeit bestärkt. Im 3. Stufen Jahr haben die Coras die Möglichkeit am Höck ihre Übung oder ein Teil der Übung selbst zu gestalten. Zu typischen Unternehmungen der 3.Stufe gehören das Abseilen vom Hochwachtturm, mit den Pfadiböötchen auf den Zürichsee und mit dem Velo ins Pfingstlager zu fahren. Im Herbst besuchen die 3.Stüfler den ersten Leiterkurs. Dieser wird meist mit unserer Nachbarabteilung Chopfholz durchgeführt. In diesem Kurs lernen sie Pfadis anderer Gemeinden kennen und erfahren wir man Übungen plant und durchführt. Am Ende des Jahres übernehmen sie als Hilfsleiter die Aufgabe eine Gruppe zu leiten. Betreut und eingeleitet werden sie durch den Gruppenleiter.

Die Leiter

Leiter wird man bei uns nachdem man das 3.Stufenjahr absolviert hat, also ab 15 Jahren sammelt man die ersten Leiter Erfahrung als Hilfsgruppenleiter. Will man Gruppenleiter werden oder Stufenleiter muss man Leiterkurse absolvieren. Die Trägerschaften der Leiterkurse sind die Pfadibewegung Schweiz und dem Sportförderungsprogramm Jugend + Sport des Bundes. In diesen Kursen lernen die Leiter die Grundlagen der Pfadiarbeit. Welche Konzepte stehen dahinter? Wie leite ich ein Team an? Welche rechtlichen Grundlagen muss ich beachten wenn ich ein Pfadilager durchführe?

Mehr über diese Kurse und ihre Zielsetzungen erfährst du auf der PBS Homepage oder der Homepage von Jugend und Sport.

Der Abteilungsleiter bzw. die Abteilungsleiterin sind die obersten Leiter in der Abteilung. Sie sind Anlaufstelle falls Gruppenleiter Fragen haben, planen das Pfadijahr und sind für die Grossanlässe wie Chilbistand, Zeitungssammeln, Waldweihnacht oder Georgstag verantwortlich.

Die Rover

Die Rover sind Leiter die nicht mehr aktiv Leiter sein wollen, aber sich noch immer gern für die Pfadi engagieren. Sie organisieren meist das Harschtfäscht, helfen beim Zeitungssammeln und sonstigen Grossanlässen. Die nicht mehr aktiven Leiter der Abteilung Thalwil-Langnau und Chopfholz haben vor ein paar Jahren die Albisrotte gegründet.

 

Wir Pfadi wollen Uns entscheiden und Verantwortung tragen
Pfadigesetzt

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